MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE | Ab 22. Juni 2017 überall im Kino!

MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE | Ab 22. Juni 2017 überall im Kino!

Pierre (Pierre Richard) ist Witwer, Griesgram und hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie ihn mit Alex, einem erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter. Alex soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das ungewohnte Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert. Dank der beruhigenden Anonymität des Internets entdeckt sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora – zum Glück hat er ja Alex, der sich geradezu anbietet, die Konsequenzen zu tragen. Der in großen Finanznöten steckende Alex akzeptiert Pierres unmoralisches, aber exzellent bezahltes Angebot und geht an Pierres Stelle zum Rendezvous. Dass sich Flora Hals über Kopf verliebt, bringt die Situation in eine gewisse Schieflage. Pierre ist sich sicher, dass seine verbale Verführungskunst Floras Gefühle geweckt hat. Ganz unschuldig können aber auch Alex‘ Küsse nicht gewesen sein. Vor allem aber sind es eigentlich die beiden Männer, die von Flora im Sturm erobert wurden, und nun endgültig im selben Boot sitzen, nur die Kapitänsfrage muss noch geklärt werden…

Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie. In der Hauptrolle flunkert sich der unverbesserliche Pierre Richard (DER GROSSE BLONDE MIT DEM SCHWARZEN SCHUH) als hinreißender Charmeur und Cyrano der Datingcommunity durch halb Europa. Haarscharf geschliffene Dialoge, die große Lachlust verbreiten, und ein wunderbares Ensemble, dem der Spaß anzusehen ist, sorgen für eine herrlich neuzeitliche Komödie der Irrungen.

Stéphane Robelin ist ein französischer Regisseur und Drehbuchautor. Nach seinem Abschluss an der Ecole Supérieure de Réalisation Audiovisuelle in Nizza drehte Robelin in den 1990er Jahren einige Kurzfilme, darunter RUE DES MORILLONS und ENCULÉ. In den darauffolgenden Jahren war er am Dreh von Dokumentationen und Werbespots für das französische Fernsehen beteiligt. Sein erster Spielfilm REAL MOVIE kam 2004 in die Kinos. Seinen zweiten erfolgreichen Spielfilm UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? drehte er mit den internationalen Filmgrößen Jane Fonda, Pierre Richard und Geraldine Chaplin sowie Daniel Brühl. Für MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE schrieb Stéphane Robelin auch das Drehbuch, es handelt sich um seinen dritten Spielfilm.

Filmografie

2017 - MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE

2011 - UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?

2004 - REAL MOVIE

1995 - ENCULÉ (Kurzfilm)

1994 - RUE DES MORILLONS (Kurzfilm)

Interview mit Regisseur Stéphane Robelin

Obwohl Jugendlichkeit (fast) überall im Trend liegt, wählen Sie für Ihren dritten Film einen Siebzigjährigen als Hauptfigur...
Ich mag es, für ältere Menschen Geschichten zu erfinden. Wenn man älter ist, wird alles komplizierter. Man muss seine Grenzen überschreiten, Lösungen finden – und kämpfen! Für mich zeichnet genau dies einen Helden aus. Ich hatte viel Spaß daran, meinen letzten Film UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? zu machen. Um eine kleine Gruppe von Siebzigjährigen, die trotz ihrer Wehwehchen und Krankheiten entscheiden, wie Jugendliche in einer WG zusammenzuleben. Drehbuch, Dreharbeiten, Kinotour... ich habe nur gute Erinnerungen, besonders da der Film sein Publikum gefunden hat. MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE ist eine Form, in die Verlängerung zu gehen und das Spiel auf die intergenerativen Begegnungen zu eröffnen. Daher die Idee von einem Zwiegespräch zwischen einem alten Mann und einem jungen Mann, der sein Enkel sein könnte. Vielleicht ist es auch eine Reminiszenz an meine Kindheit. Ich hatte das Glück, meine Urgroßeltern gut zu kennen. Als ich klein war, habe ich sie viel gesehen und sie haben mir viel beigebracht. Während meiner Jugend, als ich langsam meine Unabhängigkeit erlernte, fingen sie an, ihre zu verlieren. Zu dieser Zeit hat mich der Rollentausch sehr berührt...
Ihre Komödie ist mitten in der modernen Online-Welt angesiedelt...
Ich wollte eine moderne Geschichte, mit der sich alle identifizieren können. Internet ist ein Symbol für Modernität. Die, die damit aufgewachsen sind, merken es nicht mehr, aber es ist ein Tool, das alles verändert hat. Über Nacht hat es den Menschen ermöglicht, zu kommunizieren, zu reisen, Leute kennenzulernen, zu träumen, sich eine Identität zu erfinden und sich sogar zu verlieben. Und das alles, ohne das Haus zu verlassen! Aber während das Internet für die meisten mittlerweile zum Alltag gehört, hatten viele Senioren keine Gelegenheit, es in ihrem Berufsleben kennenzulernen. Die Idee, einen Senioren und einen jungen Mann vor einem Computer zusammenzubringen, hat mir sehr gefallen! Dann habe ich meine Geschichte entwickelt… Der alte Mann lernt virtuell eine junge Frau kennen, verliebt sich in sie, erlebt dank ihr eine neue Jugend und muss einige Lügen auf sich nehmen, damit es weitergeht. Da er ein Foto von seinem Internet-Lehrer benutzt hat, um Flora anzuschreiben, muss er unbedingt ihn an seiner Stelle schicken. Im Grunde ist MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE wie ein Cyrano de Bergerac der Neuzeit: Pierre könnte Cyrano sein, Alex Christian und Flora Roxane... Jedoch endet hier schon die Ähnlichkeit mit Rostands Charakteren, denn mein Film ist eine Komödie!
Man spürt in den Dialogen und Szenen eine große Zärtlichkeit für Ihre Charaktere...
Ich liebe sie allesamt. Durch die intensive Arbeit binde ich mich an sie, ich finde für sie Ausreden, ich rechtfertige ihre Fehler. Zum Beispiel sind die Charaktere Pierre und Alex beides findige Lügner. Aber es ist aus Liebe, weil ihr Begehren stärker ist als ihr Willen zu Aufrichtigkeit. Sie müssen die Wahrheit verdrehen, um an ihr Ziel zu kommen. In UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? log die Figur von Claude Rich, um an Viagra zu kommen. Aber wie Pierre und Alex war er dabei sehr sympathisch! Meine Charaktere sind Süßholzraspler, keine bösen Schurken. Ihre Suche soll uns bewegen, auch wenn die Mittel nicht immer ehrenhaft sind.
War die Figur von Monsieur Pierre schwer zu schreiben?
Nein, weil ich immer viel Kontakt zu älteren Menschen hatte. Alex hat mir hingegen etwas Schwierigkeiten bereitet, er ist 25 Jahre alt und ich kenne mich mit diesem Alter wenig aus. Mein Sohn ist 18 Jahre alt, aber es ist nicht dasselbe. Ich habe viel daran gearbeitet, dass es eine Verbindung zwischen Alex und Pierre gibt. Ich wollte, dass sie ein echtes Team bilden.
Pierre wird verkörpert von Pierre Richard. Wir vermuten, dass das kein Zufall ist...
Nein (lacht). Pierre ist „der Schauspieler“ meiner Kindheit, der mich lachen und träumen ließ. Ich hatte ihn bereits in meinem letzten Film besetzt als Jane Fondas Ehemann. Dabei hatte ich ihn gebeten, etwas anders zu machen – und zwar auf das Burleske im Spiel zu verzichten, was ein wesentliches Element seiner Schauspielkarriere ist. Das hat ihn überrascht, aber es ist ihm gelungen, „realistisch“ zu spielen und nicht immer mit seinem ganzen Körper. Er war großartig. Deswegen hatte ich große Lust, ihm eine neue komische, aber auch ernste Rolle auf den Leib zu schreiben. Und das war Monsieur Pierre.
Und wie ist er am Set?
Er ist ein Profi. Er kommt an, er weiß seinen Text perfekt auswendig, um keine Zeit zu verlieren. Selbst wenn er manchmal versucht, ein sehr „physisches“ Spiel durchzusetzen, was sein Markenzeichen ist, akzeptiert er es auch, dieses abzulegen, wenn man ihn darum bittet. Er hört dem Regisseur zu. Für seine Kollegen ist er ein toller Anspielpartner. Er ist sympathisch, bescheiden, aufmerksam, entgegenkommend und kraftvoll.
Warum haben Sie Yaniss Lespert als seinen Partner ausgewählt?
Die Rolle von Alex war nicht leicht zu besetzen. Er sollte circa 25 Jahre alt sein und gegenüber Pierre Stand halten können. Eines Tages habe ich die französische Serie „Fais pas ci, fais pas ça“ gesehen und war von Yaniss begeistert. Ich mochte, wie er einen jungen Erwachsenen spielt, zugleich tollpatschig, unsicher, aber auch ruhig und genau. Ich habe Yaniss mit zu Pierre genommen, um zu proben, und zwischen den beiden hat es sofort funktioniert.
Und warum Fanny Valette?
Ich mag diese Schauspielerin und ich hatte Lust, mit ihr zu arbeiten. Ich liebe ihr Temperament! Sie ist schön, ein Arbeitstier und sehr professionell. Auf dem Set sorgt sie für eine sehr positive Energie.
Wie war die Atmosphäre bei den Dreharbeiten?
Wenn man ein angenehmes Team hat, Schauspieler und Crew zusammengenommen, passiert alles natürlich. Zwischen Pierre und Yaniss war da eine Chemie, es gelang ihnen sofort, ihr besonderes Leinwandpaar zum Leben zu erwecken. Und es hat Spaß gemacht, ihnen zuzusehen. Pierre war sehr froh darüber, denn er hatte seit Depardieu nicht im Duo gespielt, und er hatte viel Lust darauf. Da wir nicht nur in Frankreich, sondern auch in Belgien und Deutschland gedreht haben, konnte man glauben, dass wir ein Roadmovie drehen. Es hat großen Spaß gemacht.
Hatten Sie Vorbilder?
Nicht wirklich. Bertrand Blier hat mich inspiriert, diesen Beruf zu machen. Und als ich mein Filmstudium begann, war ich verrückt nach den sozialen Komödien von Mike Lee und Ken Loach. Heute bin ich von Filmemachern wie Xavier Dolan und Fatih Akin sehr beeindruckt. Aber ich versuche, meinen eigenen Film zu machen und das Wort an Menschen zu geben, die man nicht oft auf der Leinwand sieht, den älteren Menschen wie bei meinen zwei neuesten Filmen. Und das mit so viel Emotion, Freude, Freundlichkeit und Humor wie möglich, wobei es glaubhaft bleiben muss. Ich lege Wert auf den Realismus in meinen Geschichten.
An wen richtet sich der Film?
An alle. Es ist ein Film über einen Mann, der einen Freund findet, um aus seiner Einsamkeit herauszukommen, und der dadurch seine Lebenslust wiederfindet. Dass er siebzig oder achtzig Jahre alt ist, verändert nichts an der Sache. Was zählt, ist, dass er eine neue Jugendlichkeit, einen neuen Appetit, eine Vitalität wiederentdeckt. Wir haben diese Geschichte wie eine Komödie behandelt. Die Charaktere vergnügen sich, streiten sich, lachen zusammen, lügen einander an, spielen Versteck mit der Wahrheit mit dem Ziel, die Lust an der Freude wiederzufinden. Ich hoffe, dass diese Art von Schnitzeljagd den Zuschauern gefallen wird.

Interview mit Pierre Richard

Wenn ein Regisseur eine Rolle für Sie schreibt, kann man sich vorstellen, dass Sie das freut...
Natürlich! Dennoch mit ein wenig Angst davor, dass der Text enttäuschend sein könnte und man die Rolle ablehnen muss. Eine Unannehmlichkeit, die mir zum Glück selten passiert ist (lacht). Auf jeden Fall hatte ich diese Angst nicht, als mich Stéphane Robelin anrief. Ich hatte ihn bei UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? kennengelernt. Ich mochte sein Universum sehr und meine Art zu spielen hat auch ihm gefallen. Eines Abends sagten wir uns, dass wir wieder zusammenarbeiten möchten. Er versprach, mir eine maßgeschneiderte Rolle zu schreiben. Ich habe ein bisschen warten müssen, da dies 2011 war, aber es passierte wirklich. Ich war sehr glücklich.
Im Film heißt Ihr Charakter Pierre. Haben Sie mit ihm außer dem Namen etwas gemeinsam?
Außer seinem Alter (lacht) nichts. Seine Geschichte hat mich sehr bewegt, weil sie die Geschichte eines Mannes ist, der seit dem Tod seiner geliebten Frau mit der Welt da draußen nicht mehr zurechtkommt und wider Erwarten in ein Abenteuer gerät. Wie vor mir Tati oder Buster Keaton habe ich eine Schwäche für Rollen von Unangepassten. Übrigens, wenn man darüber nachdenkt, sind alle meine Rollen so gewesen! Natürlich haben sich die Figuren im Laufe der Zeit gewandelt. Sie rennen nicht mehr auf Dächern, sie springen nicht von hoch oben auf Strohballen, aber sie haben immer diese „Pierrot“-Seite, schwärmerisch, zärtlich und unfähig, sich gegen die Überraschungen des Lebens zur Wehr zu setzen. Als MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE beginnt, ist Pierre genau so. Er ist etwas zerstreut, gleichgültig gegenüber jeglichem Vergnügen und auch gegenüber modernen Kommunikationsmitteln. Er ist gefangen in seiner Einsamkeit, seiner Trauer und Nostalgie. Was mich belustigt hat, ist seine Metamorphose. Ein alter „Offline“-Brummbär wird zu einem von Verlangen, Leben, Freude und Abenteuerlust erfüllten Mann, und das dank eines jungen Mannes und einer kleinen Maschine, die „Computer“ heißt... Ich habe beim ersten Lesen des Drehbuchs sehr lachen müssen, was mir sehr selten passiert. Die Dialoge waren so köstlich, dass ich es kaum erwarten konnte, ans Set zu kommen, um los zu spielen. Und den Verliebten zu geben... Für mich als Achtzigjährigen! Ich fand diese Aussicht einfach prächtig!
Das Internet dient hier als Vermittler einer Liebesgeschichte... Was halten Sie davon?
Heute lernen sich viele Leute im Internet kennen. Wenn man es zu nutzen weiß, was bei mir nicht der Fall ist, erlaubt das Netz Kühnheit und viele Projektionen, egal ob man jung, alt, hässlich, schön, schüchtern oder offen ist. Es ist der Kuppler des Jahrhunderts! Und Pierre profitiert davon. Er ist ein Cyrano des 21. Jahrhunderts, abgesehen davon, dass sein Alter ihn zurückhält und nicht seine Nase... Aber wie Cyrano ist er ein außergewöhnlicher Prosaiker. Dank seiner Worte verliebt sich auch hier ein junges Mädchen, aber er schickt einen Stellvertreter zum realen Treffen. Diese Geschichte ist so lustig wie berührend. Es ist eine wunderbare zeitgenössische Adaption von Edmond Rostands Meisterwerk. Nur mit dem Unterschied, dass es hier nicht tragisch, sondern komisch und gut endet.
Der Pierre im Film ist aber weniger „rein“ als der Cyrano im Stück...
Ah ja! Er ist sogar ein echter Gauner! Er manipuliert seine Umgebung, seine Familie und seinen jungen Freund Alex, den er in seine Liebesabenteuer verwickelt,ohne ihn zu warnen. Der Charmeur, die Schuldlosigkeit ist nicht sein Ding! Aber man kann ihm verzeihen, weil er ehrlich ist in seiner Liebe, von der er wahrscheinlich mit Recht denkt, dass sie seine letzte ist! All diese paradoxen Situationen zu spielen, war köstlich! Ich musste nur auf Stéphanes Wunsch hin meine Körperlichkeit zurücknehmen! Im wahren Leben bin ich flink, ich laufe und bewege mich schneller als Monsieur Pierre (lacht).
Sie wirken sehr zufrieden, diese Komödie gedreht zu haben...
Ich mag den Film. Er ist mit Humor ausgestattet, aber nichts ist willkürlich, vor allem keine komische Situation. Er ist auch zärtlich, alle lügen, aber nur um ihre Träume nicht zu gefährden. Außerdem ist es ein optimistischer Film, voller Hoffnung, für alte Leute natürlich, aber nicht
nur. Es ist ein generationenübergreifender Film, der klarmacht, Liebe kann zu allen Zeiten des Lebens ganz unerwartet auftauchen. MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE hat mich zu einem Satz von Jacques Brel zurückgebracht, den ich mir zu eigen gemacht habe: „Man braucht viel Talent, um nicht erwachsen zu sterben.“

Pierre Richard

als Monsieur Pierre

Für das deutsche Kinopublikum war und bleibt Pierre Richard vor allem „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“. Als einer der größten europäischen Filmkomiker machte er internationale Kinokarriere. Pierre Richard (eigentlich Pierre Richard Maurice Charles Léopold Defays) wurde 1934 in Valenciennes im Norden Frankreichs geboren. Schon in der Jugend wollte er unbedingt Schauspieler werden. Nach dem Abitur ging er nach Paris und besuchte mehrere Schauspielkurse, unter anderem im Centre Dullin. Nach ersten Theaterauftritten führte ihn der Wunsch, sich freier auszudrücken, zum Kabarett. Anfang der 70er Jahre wurde Pierre Richard mit dem Film DER ZERSTREUTE sozusagen über Nacht berühmt und fand seine Paraderolle als sympathisch-zerstreuter Tollpatsch. Als Autor und Regisseur vieler seiner Slapstick-Einlagen mit diesem angeborenen Talent für eine körperliche Komik wurden seine Figuren schnell zu Publikumslieblingen. 1972 feierte er seinen internationalen Durchbruch in der Kult-Komödie und Agentenfilm-Parodie DER GROSSE BLONDE MIT DEM SCHWARZEN SCHUH von Yves Robert. In den 80er Jahren setzte er seine Erfolge fort. An der Seite von Gérard Depardieu spielte er in DER HORNOCHSE UND SEIN ZUGPFERD, ZWEI IRRE SPASSVÖGEL und DIE FLÜCHTIGEN. Später nahm er bewusst dramatischere Rollen an, zum Beispiel 1996 in Nana Djordjadzes Tragikomödie 1001 REZEPTE EINES VERLIEBTEN KOCHS oder als tragischer Wandermusiker in DAS FINDELKIND. Im Jahr 2006 erhielt Pierre Richard den Ehren-César für sein Lebenswerk. In UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? (2011) arbeitete er zum ersten Mal mit Regisseur Stéphane Robelin zusammen, der dem Filmkomiker mit MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE eine Titelrolle auf den Leib schrieb.

Filmografie (Auswahl)

2017 - MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE

2011 - UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?

2006 - DIE SCHLANGE

2003 - MARIÉES MAIS PAS TROP

1996 - 1001 REZEPTE EINES VERLIEBTEN KOCHS

1986 - DIE FLÜCHTIGEN

1983 - ZWEI IRRE SPASSVÖGEL

1981 - DER HORNOCHSE UND SEIN ZUGPFERD

1972 - DER GROSSE BLONDE MIT DEM SCHWARZEN SCHUH

1972 - ALFRED, DIE KNALLERBSE

1970 - DER ZERSTREUTE

Fanny Valette

als Flora

Fanny Valette ist eine französische Schauspielerin, 1986 in Arles, Südfrankreich, geboren. Bereits in jungen Jahren übte sie sich in Tanz und Klavier. Im Alter von acht Jahren erhielt sie ihre erste Rolle in der französischen Fernsehserie „Une famille pour deux“. In den darauffolgenden Jahren arbeitete sie erfolgreich für diverse Fernsehproduktionen. 1999 feierte sie ihren Durchbruch gleich mit ihrem ersten Kinofilm LE FILS DU FRANÇAIS an der Seite der französischen Kinolegende Fanny Ardant. Nach diesem Erfolg übernahm sie die Hauptrolle in MEIN KLEINES JERUSALEM und wurde dafür 2006 für den César in der Kategorie Beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Noch im selben Jahr wurde sie auf der Berlinale als European Shooting Star ausgezeichnet. In ihrem aktuellen Film MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE spielt sie die Rolle der charmanten und etwas altmodisch romantischen Flora.

Filmografie (Auswahl)

2017 - MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE

2015 - NIGHT FARE – BEZAHL MIT DEINEM LEBEN

2009 - HIGH LANE – SCHAU NICHT NACH UNTEN!

2007 - MOLIÈRE

2006 - TAPETENWECHSEL

2005 - MEIN KLEINES JERUSALEM

1999 - LE FILS DU FRANÇAIS

1995 - UNE FAMILLE POUR DEUX (TV-Serie)

Yaniss Lespert

als Alex

Yaniss Lespert ist ein französischer Schauspieler, der 1989 in Paris als Sohn eines Schauspielers und einer Rechtsanwältin das Licht der Welt erblickte. Seine Schauspielkarriere begann bereits im zarten Alter von sechs Jahren mit diversen Werbespots und Kurzfilmen. Im Jahr 2003 war er in seiner ersten kleineren Kinorolle in DER ROTE TEMPELRITTER – RED KNIGHT zu sehen. Lespert übernahm 2005 eine Rolle in EINE FATALE ENTSCHEIDUNG von Xavier Beauvois, der in fünf Kategorien für einen César nominiert wurde. Seit 2007 ist er Mitglied der erfolgreichen französischen TV-Comedy-Serie „Fais pas ci, fais pas ça“. 2012 wirkte er in dem prämierten Film DER VORNAME mit. Sein Bruder Jalil Lespert ist ebenfalls ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur. In MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE übernimmt er die Rolle des erfolglosen Alex, der Monsieur Pierre in die Welt des Internets einführt.

Filmografie (Auswahl)

2017 - MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE

2012 - DER VORNAME

seit 2007 - FAIS PAS CI, FAIS PAS ÇA (TV-Serie)

2005 - EINE FATALE ENTSCHEIDUNG

2003 - DER ROTE TEMPELRITTER – RED KNIGHT

Besetzung

Pierre
Pierre Richard
Alex
Yaniss Lespert
Flora
Fanny Valette
Sylvie
Stéphane Bissot
Juliette
Stéphanie Crayencour
Bernard
Gustave Kervern
Marie
Macha Méril
David
Pierre Kiwitt
Produzent
Philippe Chaine
Madeleine
Anna Bederke
Simon
Arthur Defays

Crew

Buch & Regie
Stéphane Robelin
Kamera
Priscila Guedes
Ton
Florent Blanchard, Carine Zimmerlin, Manuel Meichsner, Valentin Finke
Schnitt
Patrick Wilfert
Szenenbild
Patrick Dechesne, Alain-Pascal Housiaux
Kostüm
Petra Fassbender
Maske
Linda Mooney
Musik
Vladimir Cosma
Ausführender Produzent
Pascal Metge
Produzenten
Christophe Bruncher, Fabian Gasmia
Koproduzenten
Gaëtan David, André Logie, Georges Schoucair, Arlette Zylberberg, Philippe Logie, Bastie Griese, Philip Borbély, Michael Reuter, Torben Seemann
Eine Gemeinschaftsproduktion von
Ici et Là Productions, Detailfilm, La Compagnie Cinématographique, Panache Productions
In Koproduktion mit
Orange Studio, Schortcut Films, RTBF, Voo, Be TV, Gasmia Film, MMC Movies, The Post Republic, Chaussee Soundvision
Mit Unterstützung von
Film- und Medienstiftung NRW, FFA, Centre national du cinéma et de l‘image animée, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, DFFF, Tax Shelter du Gouvernement Fédéral de Belgique, Movie Tax Invest

Ab dem 23.11.2017 in folgenden Städten/Kinos:

Dresden

Programmkino Ost

Erlangen

E-Werk Kino

Görlitz

Off-Kino Klappe die Zweite

Gütersloh

Bambi

Hameln

Sumpfblume

Hannover

Apollo Studio

Harsefeld

Harsefelder Lichtspiele

Lahr/Schwarzwald

Forum

Landau/Pfalz

Universum Kinocenter

Lingen

Filmpalast Cineworld

Monschau

Weiss Xtra

Schneverdingen

LichtSpiel

Schwäbisch-Gmünd

Turm-Theater

Stuttgart

Kinomobil, Kinothek

Tübingen

Blaue Brücke Kino

Uelzen

Central-Theater

Für große Verführungskunst ist man nie zu alt. Nur auf die richtige Umgebung kommts an. Lassen Sie sich inspirieren von der herzerfrischenden französischen Verwechslungskomödie über zwei ungleiche Verehrer mit sehr unterschiedlichen On- und Offline-Strategien und gewinnen Sie mit Neue Visionen, Air France, shoepassion.com und Vinello Wein alles, was Sie für eine filmreife Verführung benötigen.

Posten Sie ihr Kinoticket zusammen mit der Antwort auf die folgende Gewinnfrage auf facebook.com/monsieurpierregehtonline

Was öffnet Pierre in der Hoffnung, das Internet möge endlich funktionieren?

A - die Tür
B - das Fenster
C - den Sesam

Teilnahmebedingungen:
Der Rechtsweg sowie eine Barzahlung sind ausgeschlossen. Preise sind nicht übertragbar. Mitarbeiter der beteiligten Firmen sowie Personen ohne Wohnsitz in Deutschland oder Österreich sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Teilnahme von automatisierten Gewinnspielservices ist untersagt. Teilnahme ab 18 Jahren. Einsendeschluss ist der 06.07.2017.

1. Preis

Ein Hin- und Rückflug nach Paris mit Airfrance. Genießen Sie das Air-France-Reisegefühl!

2. Preis

Schöner online gehen mit shoepassion.com! Wir verlosen einen Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro.

3. Preis

Fröhlicher Verführen mit einem Weinpaket von Vinello mit sechs Flaschen köstlichem französischem Weißwein und sechs todschicken Weingläsern.